Schafskälte 2020 – Termin und Bauernregeln

Schafskälte
Schafskälte

1. Wann ist mit der Schafskälte zu rechnen?

In vielen Jahren gibt es um den 11. Juni (zwischen dem 4. und 20. Juni) einen Kälteeinbruch bei uns in Mitteleuropa, speziell in Deutschland und Österreich.

Im Jahr 2020 sieht es so aus als müßten wir vielerorts tatsächlich mit für die Jahreszeit der kühlen Temperaturen rechnen. In einigen höher gelegenen Regionen sogar mit Frost. Es empfiehlt sich also empfindliche Pflanzen im Fall des Falles zu schützen.

Aus dem Nordwesten strömt dabei kühle und feuchte Luft, die Temperatur sinkt dann sehr stark ab, teilweise um 5 bis 10 Grad.

Schafskälte
Schafskälte

2. Woher kommt die Bezeichnung „Schafskälte“

Den Namen verdankt dieses Wetterphänomen den Schafen, die meist bis zu diesem Zeitraum bereits geschoren wurden und denen der Kälteeinbruch dann durchaus bedrohlich werden konnte. Die Ursache der Schafskälte ist, ähnlich wie bei den Eisheiligen, die unterschiedlich schnelle Erwärmung von Landmassen und Meerwasser. Während das Land im Juni bereits stark erwärmt ist, ist das Meer noch relativ kalt. Das über Europa entstehende Tiefdruckgebiet führt dann von West bis Nordwest Kaltluft polaren Ursprungs heran. Das bedeutet, dass mit der Schafskälte auch eine Drehung der vorherrschenden Windrichtung von Südwest auf Nordwest verbunden ist. Aufgrund ähnlicher Umstellungen der großräumigen Luftdruckverteilung über dem Indischen Subkontinent wird die Schafkälte auch als „europäischer Sommermonsun“ bezeichnet.

3. Bauernregeln zum 11. Juni

  • Regnet es an Barnabas, schwimmen die Trauben bis ins Fass.
  • Regen an St. Barnabas, währet 40 Tage ohne Unterlass.
  • St. Barnabas schneidet das Gras.
  • Barnabas macht, wenn er günstig ist, wieder gut, was verdorben ist.
  • Wenn Barnabas bringt Regen, so gibt es auch viel Traubensegen.
  • Barnabas macht Bäum` und Dächer naß.
  • Zu Sankt Barnabas gehört die Sense auf die Wiese.

4. Weitere Wetterphänomene

Bekannt sind unter anderem die Eisheiligen vom 11. bis 15. Mai sowie der Siebenschläfertag am 27. Juni und der Martinisommer im November.

9 Kommentare

  1. Da Sie auf dieser Seite auch noch Reklame für die Astrologie reinbringen, traue ich Ihnen nicht. Dann suche ich lieber nach einer seriösen und wissenschaftlichen Erklärung zum Thema Schaftskälte. Bauernregeln haben auch nichts mit so einem Quatsch, wie Astrologie zu tun, sondern einige Bauernregeln haben etwas mit genauer Wetter-Beobachtung (über Jahrhunderte) zu tun. Z.B. mit dem instabilen Wetter, das hier in Mitteleuropa u.a. von Meer und Golfstrom beienflusst wird.
    Also, antworten Sie mir bitte nicht.
    Inge Koch

    1. Sehr geehrte Frau Koch, vielen Dank für Ihren Hinweis. Die Seite finanziert sich unter anderem aus Werbeeinnahmen. Im Artikel selbst nehmen wir keinen Bezug auf Astrologie, diese wird über externe Partner eingebunden. Sie haben selbst die Möglichkeit, Ihre Einstellungen bei Werbung dahingehend zu ändern dass Ihnen auf keiner Seite, weder hier noch auf anderen Seiten, Werbung in Zusammenhang mit Astrologie eingeblendet wird. Einfach dazu oben rechts auf das blaue X neben der Werbung klicken und an Google den Hinweis senden dass die Werbung für Sie irrelevant ist.

Kommentare sind geschlossen.